Geschlechtsentwicklung eines JungtieresDas Erkennen des Geschlechts bei einem Jungtier ist ja bekanntlich erst nach einigen Jahren möglich. Auch wenn die Meinungen über den Zeitpunkt weit auseinandergehen, so bin ich doch der Auffassung, dass eine Festlegung erst mit einem Gewicht von 100, besser 200 Gramm, möglich ist. Wobei das Alter des Tieres dann noch eine weitere wichtige Rolle mitspielt. Auch die Art, besser Unterart, des Tieres ist dabei noch zu berücksichtigen.
Wie entwickelte sich Ihr Tier? | 
 Männliche Testudo hermanni
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Ich biete Ihnen hier eine Möglichkeit an, mir über die Entwicklung des Tieres zu berichten, das Sie bei mir erworben haben.
Haben Sie Probleme oder Fragen bzw. schreiben Sie mir einfach wie es den Tieren geht.
Auch Fragen zur Gewichtsentwicklung beantworte ich Ihnen gerne. Außerdem finden Sie ja auf meiner Seite unter "Gewichtsentwicklung" Tabellen über dieses Thema.
Ich helfe Ihnen gerne auch bei der Bestimmung des Geschlechts. Bilder können mir nach Voranmeldung über dieses Formular zugesandt werden.
Insbesondere ist für mich die Frage des Geschlechts von Bedeutung, da ich seit Jahren die Eier in verschiedenen Inkubatoren mit unterschiedlicher Temperatur bebrüte.
Ich danke Ihnen für jede Rückmeldung, denn ich führe eine Statistik darüber und mein Ziel ist es insbesondere die Brutmethoden weiter zu verbessern.
Für alle älteren Tiere,
bis einschließlich des Schlupfjahrgangs 2006
kann dieses Feedback-Formular verwendet werden.
Der Jahrgang 2007 ist dann nächstes Jahr - 2013 - an der Reihe ;-)
Bitte füllen Sie genau die vorgegebenen Felder aus - nur so ist eine genaue Zuordnung und Statistikführung möglich.
Die Bestandsbuch-Nr. finden Sie auf der gelben EU-Bescheinigung. Ohne Bestands-Nr. kann ich das Tier nicht zuordnen.
Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Ihr Gerhard Eger
Bitte hier ausfüllenGeschlechtsentwicklung von Tieren aus der Villa-Testudo
Eine sog. F2-Nachzucht einer Griechischen Landschildkröte aus der Villa-Testudo.
Dieses Tier schlüpfte bei einer Familie, die von mir vor einigen Jahren Nachzuchten erhielten.
So etwas erfreut mich immer wieder, da es zeigt, dass sich eine Nachzucht lohnt und sich so die Bestände innerhalb Deutschlands selbst tragen und stabil bleiben.
Eine Auswertung meiner erhaltenen Rückmeldungen bezüglich der Geschlechtsentwicklung von abgegebenen Nachzuchten der Jahre 2001 bis 2005 ergaben folgende Ergebnisse:
Testudo hermanni - 88 Tiere: 59 Weibchen - 18 Männchen = 67% : 33%
Testudo marginata - 31 Tiere: 29 Weibchen - 2 Männchen = 94% : 6%
Allen, die eine Rückmeldung - http://www.villa-testudo.de/index.php?id=124 - gemacht haben, sage ich hier nochmals vielen Dank!
Für weitere Rückmeldungen bin ich sehr dankbar.
Wichtiger Hinweis:
Da die Geschlechtsfixierung während der Inkubation erfolgt und temperaturabhängig gesteuert werden kann, hat die Brutmethode des Züchters
einen sehr großen Einfluss darauf, ob mehr Männchen oder mehr Weibchen "erzeugt" werden. Nicht alle Züchter sind fair und offenbaren ihre Bruttemperatur
und das Ergebnis.
Da eine Gruppenahltung bei den Europäischen Landschildkröten angestrebet werden sollte, ist für ein funktionierendes Gruppenleben die Geschlechterzusammensetzung sehr wichtig.
Allgemein wird gesagt, dass auf 1 Männchen 2 oder besser 3 Weibchen kommen sollten. Ich selbst plädiere dafür, in der Gruppe 2 Männchen zu haben und 5 Weibchen. So ist das Männchen nicht allein
der "Pascha", sondern muss sich immer wieder mit einem Konkurrenten messen. Auch dies "entlastet" die Weibchen und sie haben genügend Freiraum, um sich in der Sonne aufzuwärmen oder
in Ruhe zu fressen.
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